Im Kabinett: Noah Arnold Kaspar Mattmann
Bild zur Ausstellung «Im Kabinett: Noah Arnold Kaspar Mattmann»

Im Kabinett: Noah Arnold und Kaspar Mattmann

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In ihrer 2020 erschienen Publikation «Endlich daheim in meinem Kopf», nähern sich Noah Arnold und Kaspar Mattmann fotografisch und literarisch ihrem Heimatort Schlierbach an. «Schlierbach ist überall», so die These der beiden Autoren.

Sie berichten von der Schönheit der Menschen und Landschaft, der Enge und Weite, den Vor- und Nachteilen der Dorfgemeinschaft und den Abgründen, die sich immer wieder und ganz unerwartet öffnen. Wahrheit und Konstruktion, Erinnerung und Realität, der Einfluss von Geschichten und Narrativen kommen im Schmelztiegel Dorf zusammen.

Für die Ausstellung im Museum Sankturbanhof werfen Arnold und Mattmann ihren Blick über die Schlierbacher Dorfgrenzen hinaus und entwickeln das Projekt stetig weiter. Mit verschiedenen Medien werden die Themen des Buches in die Ausstellung übersetzt: collagierte Bildwelten treffen auf Textfragmente und Echtzeitvideos auf Objekte. In einer poetischen und berührenden Spurensuche stellt die Ausstellung die Dorfstrukturen mit all ihren Facetten ins Zentrum, die so auch anderswo in der Schweiz zu finden sind.

Für die kleinsten Gäste (0-6 Jahre) gibt es im neuen Kinderkunstraum viel zu entdecken und eigenständig aufzuspüren. Dabei stehen Spiel und Kreativität im Vordergrund.

Bilder zur Ausstellung

Noah Arnold (*1993 in Luzern), lebt und arbeitet in Basel. Der Musiker und Künstler arbeitet seit vielen Jahren an multimedialen Projekten. Sein besonderes Interesse gilt der Schnittstelle von Kunst und Menschenrechten. Zu diesem Thema unterrichtet er an verschiedenen Hochschulen und Universitäten, unter anderem an der Universität der Angewandten Künste in Wien.

Kaspar Mattmann (*1991 in Luzern) lebt und arbeitet in Luzern und Berlin. Mit fotografischen und performativen Mitteln erkundet er die Grenzen zwischen dem Objektiven und dem Subjektiven, dem Lebendigen und dem Nicht-Lebendigen. Der ausgebildeter Arzt widmet sich seit 2021 seiner künstlerischen Tätigkeit. Erfahrungen aus der Medizin fliessen in seine Projekte mit ein.