Geschichte

Die Geschichte des Sankturbanhofs reicht bis ins 13. Jh. zurück. Im Zusammenhang mit der Stadtgründung von Sursee wurde er als Amtshaus der Abtei St. Urban errichtet. Er diente der Verwaltung der Güter in der Region, die dem Kloster zinspflichtig waren, sowie als Gästehaus.

Der heutige Bau wurde 1596-98 errichtet. Mit seiner historischen Substanz ist er ein wichtiger Zeuge der Surseer Stadtgeschichte. Der Äbtesaal im 3. OG, seltenes Beispiel eines Festsaals aus der Renaissance in der Zentralschweiz, fasziniert durch seine Wandmalereien. Auch weitere Räume vermitteln Eindrücke von der Wohnkultur des einstigen Amtshofes.

1979 stimmte die Bevölkerung von Sursee der Gründung einer Stiftung Stadtmuseum Sursee zu, mit dem Auftrag, ein Museum im Sankturbanhof einzurichten, zu betreiben und die bildende Kunst zu fördern. Im November 2004 sagte die Bevölkerung Ja zur Sanierung des Hauses und zum regionalen Museumsbetrieb.

Die neue Erschliessung und Einrichtung als Museum wurde vom Architekturbüro Masswerk AG, Kriens, realisiert und war Teil einer Sanierung der ganzen Häuserreihe vom Stadttheater bis zum Sankturbanhof.

Agenda

Freitag, 1. Februar, 19.30 Uhr

Eröffnung Ausstellung
«Nachbarn – Freund und Leid»
Einführung in die Ausstellung
Sibille Arnold, Co-Leiterin

Samstag, 9. Februar, 9.00-15.00 Uhr

Repair-Café
Eine besondere Werkstatt für alle Haushaltungen – Nachbarschaftshilfe pur mit voller Garantie! Reparieren schont Budget und Umwelt und macht Spass! Schau mit Deinen kaputten Gegenständen vorbei und geniesse während der Reparatur Kaffee und Kuchen!
Im Kloster Sursee
Eine Begleitveranstaltung der katholischen Kirchgemeinde Sursee, repair-cafe.ch

Sonntag, 10. Februar, 11.00 Uhr

Zeit für Nachbarn, Zeit für sich
Zeitgut, die neuartige Nachbarschaftshilfe stellt sich vor
Eine Begleitveranstaltung von Zeitgut
Freier Eintritt

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