Geschichte


Die Geschichte des Sankturbanhofs reicht bis ins 13. Jh. zurück. Im Zusammenhang mit der Stadtgründung von Sursee wurde er als Amtshaus der Abtei St. Urban errichtet. Er diente der Verwaltung der Güter in der Region, die dem Kloster zinspflichtig waren, sowie als Gästehaus.

Der heutige Bau wurde 1596-98 errichtet. Mit seiner historischen Substanz ist er ein wichtiger Zeuge der Surseer Stadtgeschichte. Der Äbtesaal im 3. OG, seltenes Beispiel eines Festsaals aus der Renaissance in der Zentralschweiz, fasziniert durch seine Wandmalereien. Auch weitere Räume vermitteln Eindrücke von der Wohnkultur des einstigen Amtshofes.

1979 stimmte die Bevölkerung von Sursee der Gründung einer Stiftung Stadtmuseum Sursee zu, mit dem Auftrag, ein Museum im Sankturbanhof einzurichten, zu betreiben und die bildende Kunst zu fördern. Im November 2004 sagte die Bevölkerung Ja zur Sanierung des Hauses und zum regionalen Museumsbetrieb.

Die neue Erschliessung und Einrichtung als Museum wurde vom Architekturbüro Masswerk AG, Kriens, realisiert und war Teil einer Sanierung der ganzen Häuserreihe vom Stadttheater bis zum Sankturbanhof.

Agenda

Sonntag, 7. Mai 2017, 11:00

Öffentliche Führung mit Beat Gugger
Eintritt: CHF 9.- / 7.-

Sonntag, 21. Mai 2017, 11-15:30

Internationaler Museumstag 2017:
Heisse Eisen im Feuer
Reto Zürcher zeigt das faszinierende Handwerk des Waffenschmiedens.
Workshop und Vorführung
Reto Zürcher wird das Schmieden, eines der ältesten Handwerke, in Demonstrationen und praktischer Arbeit vorstellen. Eine der anspruchsvollsten Arbeit des Schmiedens ist die Herstellung einer perfekten Klinge. Es ist nicht nur ein Handwerk, sondern eine Kunst. Die Klinge muss stabil und flexibel sein, fest und scharf, dabei doch leicht und federnd, um auch Schläge auszuhalten.
Auf kurzen geführten Streifzügen durch die Ausstellung «Klingenspiel und Säbelrasseln» zeigen wir zudem eine Vielzahl von faszinierenden Schwertern, Säbeln, Dolchen und deren Geschichten.
Zudem können die Besucherinnen und Besucher zu jeder halben Stunde in einem kleinen Workshop selber mit Hammer und Amboss arbeiten – allerdings sind es nicht Schwertklingen, die wir fabrizieren, sondern Nägel, aber schon diese herzustellen braucht eine gewisse Fertigkeit.

Donnerstag, 8. Juni 2017, 19:30

Waffen im Museum:
Wegstellen oder ausstellen?
Podiumsdiskussion mit Dr. Erika Hebeisen,
Schweizerisches Nationalmuseum, Zürich,
Beat Gugger, Ausstellungskurator, und Bettina Staub
Co-Leiterin Sankturbanhof
Eintritt: CHF 12.-

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