Geschichte


Die Geschichte des Sankturbanhofs reicht bis ins 13. Jh. zurück. Im Zusammenhang mit der Stadtgründung von Sursee wurde er als Amtshaus der Abtei St. Urban errichtet. Er diente der Verwaltung der Güter in der Region, die dem Kloster zinspflichtig waren, sowie als Gästehaus.

Der heutige Bau wurde 1596-98 errichtet. Mit seiner historischen Substanz ist er ein wichtiger Zeuge der Surseer Stadtgeschichte. Der Äbtesaal im 3. OG, seltenes Beispiel eines Festsaals aus der Renaissance in der Zentralschweiz, fasziniert durch seine Wandmalereien. Auch weitere Räume vermitteln Eindrücke von der Wohnkultur des einstigen Amtshofes.

1979 stimmte die Bevölkerung von Sursee der Gründung einer Stiftung Stadtmuseum Sursee zu, mit dem Auftrag, ein Museum im Sankturbanhof einzurichten, zu betreiben und die bildende Kunst zu fördern. Im November 2004 sagte die Bevölkerung Ja zur Sanierung des Hauses und zum regionalen Museumsbetrieb.

Die neue Erschliessung und Einrichtung als Museum wurde vom Architekturbüro Masswerk AG, Kriens, realisiert und war Teil einer Sanierung der ganzen Häuserreihe vom Stadttheater bis zum Sankturbanhof.

Agenda

Sonntag, 29. April, 11 Uhr

Eröffnung
Stadtgemüse – Eine Ausstellung für Menschen mit und ohne grünen Daumen
Begrüssung durch Ruth Balmer, Stiftungsratspräsidentin
Einführung von Sibille Arnold, Co-Leiterin
anschliessend Apéro

Sonntag, 13. Mai, 11 Uhr

SonntagsGarten
Museumsgarten
Internationaler Museumstag
Oeffentliche Führung
Freier Eintritt

Jeweils am zweiten Sonntag des Monats besuchen wir einen Garten in Sursee und Umgebung. Die Gärten geben Einblick in persönliche Gärtnerleidenschaften, zeigen die blühende Artenvielfalt und laden zum poetischen Verweilen, Betrachten und Geniessen ein.

Samstag, 26. Mai, 16 Uhr

Heile, heile Säge… «Notfall- Apotheke» aus dem Kräutergarten
Sibylle Jossi Studer, Heilpflanzenfachfrau
Anmeldung unter info@sankturbanhof.ch oder T 041 922 24 00
Teilnehmerzahl beschränkt
CHF 25.00

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