Geschichte


Die Geschichte des Sankturbanhofs reicht bis ins 13. Jh. zurück. Im Zusammenhang mit der Stadtgründung von Sursee wurde er als Amtshaus der Abtei St. Urban errichtet. Er diente der Verwaltung der Güter in der Region, die dem Kloster zinspflichtig waren, sowie als Gästehaus.

Der heutige Bau wurde 1596-98 errichtet. Mit seiner historischen Substanz ist er ein wichtiger Zeuge der Surseer Stadtgeschichte. Der Äbtesaal im 3. OG, seltenes Beispiel eines Festsaals aus der Renaissance in der Zentralschweiz, fasziniert durch seine Wandmalereien. Auch weitere Räume vermitteln Eindrücke von der Wohnkultur des einstigen Amtshofes.

1979 stimmte die Bevölkerung von Sursee der Gründung einer Stiftung Stadtmuseum Sursee zu, mit dem Auftrag, ein Museum im Sankturbanhof einzurichten, zu betreiben und die bildende Kunst zu fördern. Im November 2004 sagte die Bevölkerung Ja zur Sanierung des Hauses und zum regionalen Museumsbetrieb.

Die neue Erschliessung und Einrichtung als Museum wurde vom Architekturbüro Masswerk AG, Kriens, realisiert und war Teil einer Sanierung der ganzen Häuserreihe vom Stadttheater bis zum Sankturbanhof.

Agenda

Samstag, 19. August 2017, 17:00 Uhr

Eröffnung World Wide Willisau
Retrospektive von Niklaus Troxler
Eine Ausstellung im Rahmen von Art & Jazz der Stiftung Somehuus Sursee

Begrüssung: Stiftungsrat Somehuus Sursee
Heidi Schilliger Menz, Stadträtin, Sursee
Irma Schwegler-Graber, Stadträtin, Willisau

Würdigung: Thomas K. J. Mejer, Musiker, Dozent Hochschule Luzern, Archivar Jazzarchiv Willisau
Einführung: Sara Zeller, Ausstellungskuratorin

19 Uhr Jazzkonzert im Stadttheater Sursee:
Irène Schweizer (Piano) und Pierre Favre (Percussion)

Eintritt frei

Sonntag, 27. August 2017, 11:00

Öffentliche Führung + grafischer Stadtspaziergang (ca. 75 min)
Eintritt: CHF 9.–/7.–

Sonntag, 10. September 2017, 11:00

Öffentliche Führung + grafischer Stadtspaziergang (ca. 75 min)
Eintritt: CHF 9.–/7.–

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